Innen

Trep­pen­haus im his­torischen Muse­um Bamberg
Kodak Reti­na III c

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Sobald eine neue Idee im Wer­den war, wollte sie für die prachtvolle Zukun­ft gehal­ten wer­den, frei von Tadel und stark­er Keim für alle verträumten Vari­anten ein­er Kün­stlerseele. Tra­gend und solide, für die auf­schäu­menden Erwartun­gen ans Werk, auf das sich alle weit­eren Arte­fak­te beziehen wer­den. Schiff durch die Zeit, les­bar und rel­e­vant heute und für eine noch so ferne Zukun­ft. Soweit der Nimbus.

Das Vorhaben mit so einem Set ins Werk zu set­zten ist großar­tig, großar­tiger als es bere­its gemacht zu haben, denn so wohnen noch alle Möglichkeit­en in der Pro­jek­tion. Ist es dann getan und gewor­den, wird aus den geheimnisvollen Möglichkeit­en ein konkretes Werk, mit harten Kon­turen, die alles außer dem was es gewor­den ist, zum Auss­chluss bringt. Die Entwick­lung ist been­det die Form gefun­den, das Machen abgeschlossen, die Verbindung zum Fluss des Wer­dens und Verge­hens getren­nt. Aus heutiger Per­spek­tive betra­chtet, kann das, was als ulti­ma ratio gedacht wurde, nicht mehr sein als eine Sit­u­a­tion, so etwas wie Anker­punk­te um erneut anzuknüpfen, etwas dazwis­chen zu schieben, etwas was auf dem lan­gen Weg zurück­ge­lassen wurde um in ein­er fer­nen Zukun­ft wieder gefun­den zu wer­den. So kann die Vorstel­lung von dem Was wer­den kann, weit aus wirk­mächtiger sein, als Das was wurde.